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„Wir haben Agrarindustrie satt!“

An diesem 16. Januar werden tausende Menschen in Berlin für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft demonstrieren.  "Bundesregierung und Agrarindustrie setzen auf steigende Exporte, vor allem von Milch und Fleisch, zu Dumpingpreisen. Dafür sollen unsere Land- und Lebensmittelwirtschaft für den Weltmarkt getrimmt werden – immer mehr und immer billiger. Dies senkt Tierschutzstandards und ruiniert Bäuerinnen und Bauern bei uns und auf der ganzen Welt. Die Folgen für die Menschen in den Ländern des Südens: Hunger und Armut", erklärt Rainer Forster, KAB-Diözesansekratär aus Freising. 

Die „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration, zeitgleich mit der "Grünen Woche",  wirft der Bundesregierung vor, die Gewinne einer exportorientierten Agrar- und Ernährungsindustrie über die Interessen von Bäuerinnen und Bauern, dem Lebensmittelhandwerk, Umwelt- und Tierschutz sowie einer solidarischen Entwicklungspolitik zu stellen.

"Immer mehr Menschen setzen sich für eine Agrarwende ein, damit es der Landwirtschaft, Menschen, Tieren und Umwelt besser geht. Auch wir als KAB sind beteiligt und werden dies auch in Berlin zeigen", so Forster weiter. "Wir können die erste Generation sein, die die weltweite Armut beendet - ebenso wie wir die Letzten sein könnten, die die Chance haben, den Planeten zu retten". Dieses Zitat aus der neuen 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, dem »Zukunftsvertrag« für die Welt, zeige mit aller Deutlichkeit, dass wir eine gemeinsame Verantwortung für die Welt haben.

Infos: 
http://www.wir-haben-es-satt.de