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Liebe Frauen und Männer in der KAB,

die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Georg Hupfauer im Zuge einer Anzeige wegen des Besitzes kinderpornographischen Materials haben bei uns allen Bestürzung und Fassungslosigkeit ausgelöst. Er zog mit seinem Rücktritt die einzig mögliche Konsequenz. 
Die KAB steht aus diesen Gründen vor einer großen Herausforderung. Die können wir nur gemeinsam bewältigen. 

Bis zur Bekanntmachung des Ermittlungsverfahrens durch Anfragen von Medienvertretern am Nachmittag des 5. März 2014 in der KAB-Geschäftsstelle in Köln wusste niemand im Verband von dieser Tatsache. Umso mehr hat es uns und die Frauen und Männer in der KAB getroffen, die sich täglich für soziale und gerechte Verhältnisse in unserer Gesellschaft einsetzen. Sehr viele haben uns geschrieben oder angerufen und ihre Solidarität mit der KAB ausgedrückt. Dies macht uns Mut.

Als KAB verurteilen wir Kinderpornographie in jedweder Form. Den Kindern muss ein umfassender, rechtlicher Schutz gewährt werden. Jesus gibt uns den Auftrag: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25,40). 

Wir appellieren an Sie als Christinnen und Christen, sich weiterhin in ihrer Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, im Verein, dem Bezirk, in den Diözesen und in den Initiativen, für soziale Gerechtigkeit stark zu machen. Unser Einsatz für die Würde ALLER Menschen benötigt Ihre Unterstützung als Mitstreitende - jetzt mehr denn je. 

Ihr Bundespräses Pfarrer Johannes Stein und Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz