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Der Bundesverbandstag

I. Der Bundesverbandstag ist das oberste beschlussfassende Organ der KAB Deutschlands.

Ihm obliegt:

a) die Beratung und Verabschiedung des Grundsatzprogramms und weiterer grundsätzlicher Aussagen und Erklärungen,

b) die Annahme und Änderung der Satzung,

c) die Wahl der Bundesleitung für vier Jahre,

d) die Wahl des Bundesvorstandes für vier Jahre,

e) die Beschlussfassung über vorliegende Anträge,

f) die Beauftragung der Bundesleitung, des Bundesvorstandes und des Bundesausschusses mit der für die Satzungszwecke erforderlichen Maßnahmen,

g) die Bestätigung der Mitglieder des Bundesausschusses, die von den Diözesanverbänden und den korporativen Mitgliedern delegiert werden,

h) die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes der Bundesleitung und des Bundesvorstandes und Aussprache darüber,

i) die Beschlussfassung über das Finanzstatut.

II. Am Bundesverbandstag nehmen als stimmberechtigte Delegierte teil:

1. die Mitglieder des Bundesausschusses,

2. die Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder, die nach folgendem Schlüssel entsandt werden: – je Diözesanverband 3 Grunddelegierte
– für Diözesanverbände ab 3001 Mitglieder pro angefangene 3.000 Mitglieder eine/n weitere/n Delegierte/n.
Grundlage für die Berechnung der Delegierten ist der Mitgliederstand zum 31. Dezem-ber des Kalenderjahres, das dem Bundesverbandstag vorangeht.

3. Mit der Zahlung des vereinbarten Mindestbeitrages entsenden CAJ und ACLI je 10 Delegierte.

4. Weitere korporative Mitglieder entsenden 5 Delegierte.

III. Der Bundesverbandstag findet in der Regel alle vier Jahre statt.

Zeitpunkt und Tagungsort bestimmt der Bundesausschuss.
Der Bundesverbandstag ist in der Regel zwölf Monate vor dem Termin anzukündigen. Die Einladung erfolgt vier Monate vorher unter Angabe der Tagesordnung. Außerordentliche Bundesverbandstage müssen stattfinden, wenn mindestens ein Drittel der Diözesanverbände dies verlangt. § 37, Abs.1 BGB bleibt davon unberührt. Sie müssen in der Regel spätestens vier Monate nach Antragstellung durchgeführt werden. Ordnungsgemäß einberufene Bundesverbandstage sind in jedem Fall beschlussfähig.

Anträge können stellen

1. die KAB-Diözesanverbände 

2. die korporativen Mitglieder 

3. der Bundesausschuss 

4. der Bundesvorstand 

5. die Bundesleitung 

Die Frist für die Einreichung der Anträge beträgt 
a) für den Bundesverbandstag zwei Monate, 

b) für den außerordentlichen Bundesverbandstag einen Monat vor dem jeweiligen Termin 

V. 
a) Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Enthaltungen werden nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Bei Anträgen auf Satzungsänderungen müssen zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Delegierten zustimmen. 

b) Die Wahlordnung ist Bestandteil der Satzung. 

VI. 
Der Bundesverbandstag wird von einem Präsidium geleitet. Das Präsidium wird vom Bundesausschuss vorgeschlagen und vom Bundesverbandstag gewählt.